Frankfurter Lyriktage

Carolin Callies und Ulrike Almut Sandig Von Raps und Sinnen. Gedichte

Mit Witz und Scharfsinn gehen sie an gegen Klischees und Märchenwelten: Carolin Callies zeigt den menschlichen Körper in all seinen Verfallsstadien. Ulrike Almut Sandig bleibt bei ihrer Lektüre der Grimm’schen Märchen bei den verstörenden Szenen hängen, die sie an tagesaktuelle Nachrichten erinnern. Beide wagen sich an unbequeme Themen und nehmen diese zum Anlass für die Verknüpfung von Widersprüchen. Mythen und Märchen treffen auf Alltagsrealitäten, Wortneuschöpfungen auf antikisierende Wendungen. \n Ulrike Almut Sandig schreibt Prosa, Lyrik und Hörspiele. Zusammen mit Christoph Buchwald gibt sie das „Jahrbuch der Lyrik 2017“ heraus. Ihr letzter Gedichtband „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“ erschien 2016. Carolin Callies erhielt für ihr Debüt „fünf sinne und nur ein besteckkasten“ 2015 den Thaddäus-Troll-Preis. Michael Braun ist Literaturkritiker und Herausgeber des „Deutschlandfunk Lyrikkalenders

Termin

 

 

DIENSTAG 27.06.2016

 

 

Eintritt: Erwachsene 9,- / Schüler/Studenten 6,-

 

Beginn: 20.00 Uhr

 

Eintrittskarten und Informationen unter:

https://secure.adticket.de/p/reservix/event/1027306